News 2019

k IMG 5168Schon am Samstag ging es „den halben Tag lang“ um das Wetter - Sonntagmorgen schon um 7:00 Uhr ein Blick aus dem Fenster: Es ist trüb, regnet aber nicht. Hoffentlich bleibt das so und vielleicht kommt dann doch noch tagsüber die Sonne raus. Nur kein Regen - denn heute ist unser Ziel die Outdoor-Kartbahn des 1958 gegründeten Motorsportclubs [MSC] Wittgenborn. Ursprünglich ein Verein für Motorradgeländesport, der sich immer wieder erweiterte und auch im Laufe der Zeit den Kart–Sport in sein Angebot mit einbezog. Die Chronik des Vereins im Internet ist lesenswert.k IMG 5173

Zuversicht ist unser Credo. Das Wetter wird halten und so war es dann auch. Sonntagmorgen, 10:00 Uhr, soll diese Ausfahrt von den Straßenparkplätzen der Kopernikus–Schule zum „Vogelbergring“ starten. Leichte Verzögerung der Abfahrt durch Plauderei. Daniel vorneweg, Christine und Alfred, Marion und Thomas, Manfred, Alexander, Evelyn und Daniel . BMW Z 3 – Mercedes W 124 - Mazda MX 5 - und Manfred hatte die - Renault Alpine - bei dieser Ausfahrt mit. Recht bald hatten wir es auf der geplanten Strecke mit mehreren Umleitungen zu tun. Wir finden aber unseren Weg. Die Route führte durch das Ronneburger Land zum Glauberg, der Keltenwelt. Kleiner Rundgang. Herrlicher Ausblick über das Hügelland in Höhe 276,5 m über Normalhöhennull [NHN]. Es ist warm, das wehende Lüftchen auf dem Hügel tut gut.

Weiter geht es, allerdings ohne Manfred, denn er muss vorausfahren und seine Familie treffen. Sie haben sich in der Vereinsgaststätte des MSC Wittgenborn verabredet, dort, wo wir uns alle um 12:00 Uhr treffen, um dem Treiben auf der Kartbahn zuzuschauen - und auch ab 13:00 Uhr teilzunehmen. Manfred haben wir dann auf der Fahrt von der Keltenwelt nach Wittgenborn aber an einer Straßenbaustelle wieder eingeholt. Er musste an einer Baustellenampel kurz vor Wittgenborn mit der Alpine halten und konnte den Motor nicht wieder starten. Daniel hat den Renault kurzerhand angeschoben und die Fahrt ging weiter. Vereint wieder auf dem Parkplatz am „Ring“.k IMG 5314

Peter und Karin hatten den „Vogelsberg–Ring „ direkt angefahren. Zunächst einmal Stärkung durch ein gemeinsames Mittagsmahl. Das Essen in der Vereinsgaststätte des MSC mit Biergarten ist gut und zu einem akzeptablen Preis empfehlenswert.

k IMG 5302Manfred und Daniel fuhren dann mit Solo-Karts jeweils einige Runden auf dem 1083 Meter langen Kurs. Jeder hatte ein Kart für die Zeit von 10 Minuten gemietet. Begleitpersonal des MSC koordiniert den Start und einer nach dem anderen dieser kleinen Renner zieht raus auf die Strecke. Auf der Geraden wird sich wegen Luftwiderstand zum Lenkrad geduckt. Ja, die gehen ab, diese Dinger und in den zahlreichen Kurven zeigt sich das fahrerische Können. Immer wieder rutschen Karts auf ihren kleinen Slicks durch die Kurven, Dreher sind auch dabei. Ursprünglich herkömmliche Tretautos, entwickelten sie sich in der Motorisierung über Jahre hinweg. Sie mutierten 1958 in den USA revolutionär durch leichtgewichtige Aluminium-Rasenmähermotoren [Briggs & Stratton] zu Go-Karts mit Kettenantrieb an der Hinterachse. Heute werden sie einfach Karts genannt. Die Motoren haben in der Regel 200 ccm haben und um die 11 PS. So um die 100 km/h sind sie schnell. Es ist sehr interessant, sich mit der die Historie dieser Fahrzeuge einmal zu beschäftigen.

Das Wetter hatte gehalten, die Stimmung war gut. Für die Teilnehmer/Innen war es ein kurzweiliger, spannender Tag mit vielen schönen Eindrücken. Die Heimfahrt erfolgte individuell.

Unsere nächste Ausfahrt ist am Sonntag, den 13. Oktober 2019. Ziel ist der Baumkronenpfad Hoherodskopf im Vogelsberg.

ABe

Bei der 11. Kinzigtal Classic am 15. Septemper 2019 in Erlensee setzten sich die OMV-Teams gegen eine starke Konkurrenz durch und erreichten Platzierungen in den Pokalrängen.

Bei den Oldtimerwanderern belegten Evelyn und Daniel Bernhard auf ihrem VW Käfer 1302 im Teilnehmerfeld von 38 Startern einen hervorragenden 4. Platz.

Peter Hirchenhein und Detlev Born erreichten bei der anspruchsvollen sportlichen Oldtimerausfahrt auf ihrem Opel Omega A ebenfalls Platz 4 von 18 Startern in der Gruppe. 

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Bei der 17. Bergwinkel-Classic der Oldtimer-Fahrzeug-Freunde Schlüchtern belegten alle OMV-Teams Podestplätze. In der Klasse 12 - Automobile von 1990 bis 1994:

Platz 1 - Dirk Herrmann und Burkhard Wissel

Platz 2 - Thomas Stock und Marion Hein

Platz 3 - Peter und Karin Hirchenhein

Stefan Helm und Michael Fischer freuten sich über Platz 2 in der Klasse 10 - Automobile von 1970 bis 1979.

Das Gast-Team Matthias und Sybille Ammersbach gewann die Klasse 11 - Automobile von 1980 bis 1989.

Schlüchtern

 

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Fotos: Otto Grünewald     

Gelnhausen-Meerholz/Freigericht. Bei herrlichem Sommerwetter wurde die 5. Freigericht-Classic ausgerichtet vom Oldtimer & Motorsport-Verein (OMV) Freigericht ein voller Erfolg.Gestartet wurde heuer nicht mehr auf der Beton- und Asphaltwüste um das Freigerichter Feuerwehrgelände in Somborn, sondern erstmals im stilvollen Ambiente des Meerholzer Schlosses. Die in den frühen Morgenstunden eintreffenden Teilnehmer wurden rund um den See im Schlosspark aufgestellt und hatten nach Anbringen ihrer Startnummer noch Zeit für ein Frühstück im Kaisersaal des Schlosses, wo auch die Fahrerbesprechung stattfand.

Ab 9 Uhr wurden die Teilnehmer mit einer Sonderprüfung an der Fischerhütte auf die Strecke geschickt. Die 5. Freigericht-Classic war in drei Fahrten eingeteilt: Die klassische Oldtimerfahrt führte auf idyllischen Strecken durch den Spessart, auf Streckenskizzen wurde verzichtet. Beim Oldtimerwandern stand das Landschaftserlebnis im Vordergrund, eine Bordkarte war nicht vonnöten, für die Wertung waren lediglich Sonderprüfungen zu erledigen. Kniffliger und anspruchsvoll war die Orientierungsfahrt auf einer anderen Fahrtstrecke, bei der es die üblichen Aufgaben mit Punkten, Strichen, Pfeilen, Chinesen und auch Fangfragen gab. Hier durften auch Youngtimer teilnehmen. Die erste Etappe führte die Teilnehmer über Gelnhausen, Wittgenborn, Kefenrod, Gedern, Büdingen, Langenselbold zurück zum Startpunkt, die nachmittägliche 2. Etappe über Somborn, Michelbach, Hörstein, Johannesberg, Mömbris, Geiselbach und Altenhaßlau zurück nach Meerholz.

Während die Oldtimerfahrer auf den Strecken Punkte sammelten, fand im Schlosspark die Benefizveranstaltung „Old Cars, Sounds and Arts“ zu Gunsten der Pflegeeinrichtungen im Schloss Meerholz statt, zahlreiche Oldtimerbesitzer zeigten ihre Schätzchen wie Gogomobil oder Isetta aber auch chromblitzende Boliden. Regionale Künstler zeigten besondere Werke und die Band „Rex Kaiser und die Schlagerholme“ unterhielt mit deutschen und internationalen Hits.

han2708gel classic2Die Siegerehrung fand am Spätnachmittag an der Fischerhütte im Schlosspark statt. Die Orientierungsfahrt gewannen Bernhard und Darian Trier im Toyota Yaris MR2, Baujahr 1991 mit 60 Punkten, vor Jörg Schneider und Dorothee Lenz im Mercedes Benz 300 SL, Baujahr 1992 mit 65 Punkten und Andreas Zunehmer im R5 Alpine Turbo, Baujahr 1984 mit 80 Punkten.Bei der Touristischen Ausfahrt bis Baujahr 1978 siegten Heinz Bauer und Sven Riegel im Opel Kadett, Baujahr 1971 mit 23 Punkten vor Tim Gottschalk und Katja Kerber im Volvo P1800E, Baujahr 1971 mit 24 Punkten und Harald Hendel und Jonas Kröll im Opel Rekord R3, Baujahr 1964 mit 30 Punkten. Die Touristische Ausfahrt ab 1979 gewannen Matthias und Sybille Ammersbach im BMW 318 E21, Baujahr 1988 mit 31,5 Punkten vor Gernot Busch und Volker Gassner im Mercedes R107, Baujahr 1984 mit 52,5 Punkten und Karlheinz und Sabine Baumann im VW Golf, Baujahr 1989 mit 56,5 Punkten. Beim Oldtimerwandern belegten Jürgen und Sandra Kiesling im Mercedes W123, Baujahr 1981 mit 14,5 Punkten den ersten Platz, gefolgt von Peter und Fritz Wölfel im Mercedes 350 SL, Baujahr 1971 mit 18,5 Punkten und Klaus und Ulf Schneider im GM-Pontiac Trans-Am, Baujahr 1989 mit 20 Punkten. Bei den Zweirädern, deren Fahrt auch für den Mittelhessenpokal gewertet wurde, siegte Peter Schöneberg auf seinem Vespa-Roller, Baujahr 1960 mit 13,5 Punkten vor Stefan Haub auf BMW, Baujahr 1963 mit 15,5 Punkten und Jürgen Strecker auf Moto Morini, Baujahr 1981 mit16,5 Punkten.

 

Schwarzes, raues Gemäuer aus Dolerit, einem vulkanischem Eruptionsgestein, härter als Granit: Die Burgruine Schwarzenfels. Sie steht in grellem Sonnenlicht, 427 Meter über Normalnull. Sie ist das Ziel unserer Vereinsausfahrt am Sonntag, den 21. Juli 2019.

Um 10:00 Uhr ging es mit 17 Fahrzeugen los auf die herrliche Fahrt durch den sonnigen Spessart. Start war wie so oft der Randstreifenparkplatz Kopernikusschule/Freiwillige Feuerwehr Freigericht. Markenspektrum: Audi – Porsche – Opel – Mercedes Benz – Mazda – Triumpf – Ford – Mitsubishi – VW. Wie immer viele Worte, teils hatte man sich lange nicht gesehen und es gibt deshalb viel zu erzählen. Alfred gibt den TeilnehmerInnen Hinweise, Tipps und Informationen. Christine kümmert sich um die notwendige Vorbestellung der Mittagessen in der Gaststätte „Zur Burg“ der Familie Hölzer in 36391 Sinntal – Schwarzenfels.

Aufruf von Alfred: Es geht los, Burkhard vorneweg. Es folgen Alfred und hinten dran großes Gefolge in geschlossener Reihe. Die Strecke ist mit 156 km ausgeschrieben. Das wird sich später als zutreffend erweisen. Sie führt zunächst nach Schöllkrippen, dann weiter über Klein-Kahl – Wiesen – Mosborn – Kempfenbrunn – Lohrhaupten – Rengersbrunn – Fellen – Burgsinn – Mittelsinn – Obersinn – Jossa [Altengronau] – nach Mottgers mit Etappenziel Sinntal – Schwarzenfels. Die Strecke, teils durch Dörfer mit engen Straßenabschnitten, war trotzdem gut zu fahren. Die Reihe konnte dem Straßenverkehr angepasst gut gehalten werden. Wie üblich sonntägliche Rad- und Motorradfahrer-Begegnungen. Das letzte Straßenstück zum Burghof der Ruine Schwarzenfels hoch ist sehr eng. Verabredet war, dass das Hoftor von uns geöffnet wird und wir uns dann im Burghof mit unseren Automobilen aufstellen werden. Vorort fanden wir ein vorher geöffnetes Hoftor vor und der Burghof war mit anderen Fahrzeugen zwischenzeitlich sehr frequentiert. Glücklicherweise aber nicht so stark, dass es doch möglich war durch Platzieren und Rangieren der Fahrzeuge zu einer Lösung bei der Parkplatzsuche zu kommen. Die dort befindlichen Fahrzeuge gehörten zu einer Hochzeitsgesellschaft die im Aufbruch war und deshalb Stück für Stück den Burghof verließ, so dass wir nachrücken konnten. In dem Burghof hatten sich zuvor schon Reinhard und Mechthild mit einem roten Ferrari eingefunden. Trotzdem war für alle unsere Oldtimer nicht genug Platz vorhanden. Einige mussten nun diese letzte enge Etappe rückwärtsfahren - Wenden war nicht möglich - und sich in den Nebengassen oder auf kleineren, an die Straße geschmiegten Parkplätzen verteilen.

Der Weg vom Burghof zur Gaststätte „Zur Burg“ ist so um die einhundert Meter lang und führt ziemlich steil abwärts, um dann wieder ziemlich steilen Weges zum Gasthof in den Biergarten zu führen. Ein kleines bemaltes Märchenhaus fällt ins Auge. Schönes Motiv: Ein Einhorn, leider mit baumdurchstoßendem Horn und einem lachendem Gnom. Kleiner spitzwinkliger Garten mit viel Blumen und einem kleinen Wasserparadies - einer alten Zinkwanne mit Gehölzeinrahmung. Eine außergewöhnliche kleine Idylle an allerdings exponiertem Fleck.

Der äußere Gasthof ist ein aufgeräumter Biergarten, der sich fröhlich und angenehm darbietet. Die Atmosphäre ist luftig und angenehm. Hier lässt es sich aushalten. Die blauen Sonnenschirme tragen an diesem heißen Tag zu einem kühleren Empfinden bei. Die Speisenkarte war auf unsere Oldtimergruppe mit über dreißig Personen zugeschnitten und vielseitig. Die Essensgerichte waren gut, wir waren zufrieden und die Preise akzeptabel.

Nach dem Mittagessen zurück laufen zur Burgruine Schwarzenfels und – wer will - Rundgang im Hof mit kurzem Ausruhen auf sonniger Sitzbank oder kleiner Besichtigung der Burg. Der eine oder andere war jetzt zum Aufbruch nach Hause bereit und verabschiedete sich, mancher schon nach dem Mittagsessen. Die verbleibenden AusfahrtteilnehmerInnen starteten jetzt zu einer kleinen Bergprüfung, die Schloßgasse runter Richtung Weichersbach nach Oberzell und von dort aus S = Start K = Kontrolle Z = Ziel: Sterbfritz. Die Aufgabe war es, die genaue Entfernung vom Startpunkt [S] bis zum Ziel[Z] festzustellen. Was meist nicht beachtet wurde ist, dass hierbei der Reifenumfang eine entscheidende Rolle spielt. Richtig gerechnet hatten alle TeilnehmerInnen und somit waren auch alle Sieger. Begossen wurde der Sieg mit einem Gläschen Sekt. Dirk hatte diesen organisiert.

Aufbruch zur letzten Etappe nach Schlüchtern zum Eisessen ins Eiscafe „Ciao Ciao“. Lustiges Beisammensein unter freiem Himmel - das Wetter hatte sich sonnig gehalten - von Marion, Thomas, Christel, Burkhard, Evelyn und Alexander. Kurz eingefunden haben sich auch Anne und Hans um danach weiter nach Hause zu fahren.

Wir freuen uns auf unsere nächste Ausfahrt am Sonntag, den 18. August 2019 zur beliebten Outdoor–Kartbahn nach 63607 Wächtersbach–Wittgenborn. Anmeldung über Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Pressebericht 1

Über zahlreiche Platzierungen in den Pokalrängen konnten sich die OMV Teams bei der 14. Vulkanausfahrt in Eichelsachsen im Vogelsberg freuen.

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Dirk Herrmann und Thomas Stock belegten in der Klasse Oldtimerwandern Platz 3 von über 30 Teilnehmern.

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Artikel gnz

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Wir trafen uns um 18:00 Uhr auf den Straßenparkplätzen der Kopernikus - Schule in der Nähe der Freiwilligen Feuerwehr Freigericht. Hier startete die seit März im Programm des OMV News Ausfahrten und Stammtische gelistete Fahrt zur „Käslies“ nach Kleinkahl. Dabei waren Alfred und Christine mit einem BMW Z 3 – Thomas und Marion mit ihrem Mazda MX 5 – Daniel, Evelyn und Alexander mit einem MB 200 [W 124] und auch mit dabei „Yorkie“ Avery ebenso Ingrid und Kurt mit einem Alltags - Peugeot. Ihren Oldie hatten sie zuhause gelassen, denn sie vermuteten Wetterunbeständigkeit, eventuell Hagelschlag mit möglichen Folgen.

Übliches Geplauder über Neuigkeiten aus dem Alltag und Austausch über alte Autos. Abfahrt Freigericht – Daniel fährt vorneweg, er kennt den Weg - in Richtung Somborn – Neuses - Albstadt – Michelbach – Niedersteinbach – Mömbris – Schimborn - über Königshofen und dann eine Straßengabelung, die wie bekannt und auch üblich in zwei Richtungen führt. Wir fahren nach links und das war der Fehler, der uns zunächst auf asphaltierter, dann auch einspuriger Straße an einem Stein und Schotterweg mit Grasbewuchs und mit Spurrinne enden lies, auf dem eine Weiterfahrt zwar möglich gewesen wäre, aber der Voranfahrende skeptisch nicht mit rechter Traute dies auch zu tun, also weiterfahren auf einem Weg von dem wir nicht wußten wohin der führt, nun rückwärtsfahrend, denn ein Wenden auf dieser engen Straße war nicht möglich, bis zur Weggabelung und dann zurück zur Hauptstrasse. Sportwagen hätten Bodenkontakt bekommen können, auch das wollten wir vermeiden. Auf diesem „Rückzug„ begegneten wir einem kommenden Auto und wir mussten aneinander vorbei kommen, was langsam von statten ging mit der Möglichkeit nachzufragen, wohin den die Straße und dann der der Weg führt, aber dazu bestand seitens des Voranfahrenden keine Bereitschaft, denn der hatte nur noch das Ziel im Auge, die „Käslies“. Also, Erlenbach – Blankenbach – Sommerkahl – Vormwald – Kleinlaudenbach – Kleinkahl. Das ist auch das Schöne an so einer Ausfahrt, man kommt an Orte an die man sonst so nie kommen würde. Im Übrigen haben wir bei dieser Exkursion zwei Gasthöfe entdeckt, die uns einen guten Eindruck machten. Darüber möglicherweise an anderer Stelle mehr. Nun, die Zeit war schon fortgeschritten, Alfred hatte am Start schon bekundet, dass er Hunger habe, stur nach Navi zur „Käslies“ nach Kleinkahl.

Dort angekommen fiel uns sofort ein Porsche Boxter „ins Auge“, offenbar war auch ein anderer Sportwagenfan unterwegs. Parkplätze genügend vorhanden. Kurzer Weg hinter das Haus zum Steingarten im ansteigenden Wald mit Wasserspiel auf der Terrasse und angenehmer Kühle an dieser warmen Sonnenwende, dem längsten Tag im Jahr. Die Speisekarten liegen auf den Tischen der Gartengarnituren, wir fanden einen schönen Platz. Die Speisekarte ist mit deftigem Angebot: Rinds – oder Bratwürste mit Kraut und Bauernbrot und vieles mehr. Spezialität ist das Zwiebelsteak „Alexander“ - Namensgeber ist der Gasthofbesitzer Alexander Staab - mit Brot oder auch der Handkäs nach „Käslies“ Art mit Essig und Öl, der auch unter Kahlgründer Schöpfkäse bekannt ist. Es ist eine uralte Kahlgrunder Spezialität die mit Löffel und Messer gegessen wird und die Art der Herstellung - Quark oder auch Topfen genannt ist der Grundstoff hierfür und ist übrigens ein Geheimtipp der Gaststätte Käslies. Ausgeschenkt wir das Bier der Brauerei Wiesener. Das Kellerbier im Steinkrug ist süffig. Das Essen sehr gut und so unterhalten wir uns in geselliger Runde. Andere Gäste bekommen das mit und sprechen uns auf unsere Autos an. So reden wir miteinander über „Gott und Auto„ und erhalten sogar Kaufangebote, von denen wir aber dankend Abstand nehmen. Ein älterer Mann mit langem Bart kommt auf uns zu und bringt den Fiat 2300 ins Gespräch. Wir erinnern uns und es geht Gedanken austauschend hin und her. Er bedauert, dass es dieses Modell aus der Zeit von 1961 – 1968 heute nur noch ganz selten zu sehen gibt. Es gab eine Limousine, einen Kombi und ein sehr schönes Coupe. Wir kommen darauf, dass es sich um den Vorgänger des FIAT Modells 130 - obere Mittelklasse - handelt, von es die Limousine und ein Coupe gab. Das Modell stand stylistisch sehr in der Kritik und wurde bis 1977 gebaut.

So kommt man ins Gespräch und wieder einmal ist festzustellen, dass Oldtimer immer Interesse findet bei anderen Menschen, die vielleicht in einem ganz anderen Thema zuhause sind, sich aber trotzdem begeistern können.

Den Ratschlägen des Wirtes folgend sind wir dann eine andere Strecke zurück gefahren, die sicherlich bei einer anderen Ausfahrt noch einmal Bedeutung bekommen wird, deshalb hierzu an dieser Stelle keine Angaben mehr.

Eine rundherum anregende Ausfahrt mit neuen Erkenntnissen und teils spaßigen Dialogen oder Neudeutsch: Speech.

Wir freuen uns auf die nächste Ausfahrt am Sonntag, den 21. Juli 2019. Treffpunkt Busbahnhof KSF um 10:00 Uhr zur „ Burg Schwarzenfels „ mit Bergprüfung.

 

 

         

      Freitag, 1.11.2019
              
      Stammtisch
     
       um 19.00 Uhr 
      im Landgasthof Fernblick
      auf dem Rodfeld in         
      Freigericht-Neuses
       
      Freitag, 6.12.2019
       
      Nikolausgrillen    
     
        um 19.00 Uhr    
       in der OMV-Boxengasse 
       Benderwiese
       Freigericht-Somborn
     
      Bitte jeweils anmelden
      unter  0178/1343893 oder
      vergnuegungsrat@omv-freigericht.de
      
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